HERBERT VOLKMANN
Biologische Pyromanen
- Werknummer: -
- Datierung: 2007
- Technik: Öl auf Leinwand
- Format: 100 x 70 cm
Nicht signiert
Galerie Volker Diehl, Berlin
SOR Rusche Collection
Auktion van Ham, Köln, SOR Rusche Collection Part II, 2. Oktober 2019
Privatsammlung Hannover
Fleisch ist härter als Stahl Meerpferd Fötusmann und Beausatan Käse an der Ozbar (Die geilblöckenden Dinger), Museum Mönchehaus, Goslar, 2009 (mit Katalog)
Werkschau Leipziger Baumwollspinnerei, 2012
Offen Auf AEG (Halle 20), Nürnberg 2015
Museum Abtei Liesborn, Wadersloh-Liesborn 2018
Eros und Thanatos, Mark Gisbourne, Zeitgenössische Kunst der SOR Rusche Sammlung im Dialog mit Alten Meistern, Leipzig 2012, Kat.-Nr. XIII, mit Abb.
Es liegt keine Fotografie der Rückseite vor.
Artensterben und Klimawandel / … das aktuelle Bild zur Krise? Hier ist es.
Volkmann war immer ein genauer Beobachter des politischen Diskurses und gesellschaftlicher Tendenzen. Abgebildet ist Jonathan Meese, wie er frivol, sorglos, leichtfertig Herkulesfalter in Brand setzt. Eine junge Frau mit einem polynesischen Gesichtstattoo, dass man wohl als Gestus der Selbstzerstörung verstehen kann, schaut ihm gebannt-nachdenklich dabei zu.
Meeses violette Reptilienhand greift als archaische Chiffre weit in frühere Erdzeitalter zurück. Sie korrespondiert trefflich mit Max Ernsts Fetzengespenstern. Endzeit kündigt sich an.
Die Gemälde Heket, Biologische Pyromanen und Das Nest bilden ein Triptychon. Gesprächsweise teilte mir Volkmann mit, dass die drei Bilder für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen.
Leider wurde dieser Bildzusammenhang vom Erstbesitzer nicht erkannt. Die Bilder wurden einzeln versteigert und dadurch verstreut.
